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Aktualisiert:  20.09.2009
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Anlage mit Öl-/Gaskessel - Anlagenbeispiel: Konventionelle Öl/Gas-Zentralheizung

Die Flexibilität durch unsere Regler wollen wir anhand der Erweiterung einer Anlage aufzeigen. Alle gezeigten Anlagen sind durch unsere Heizungsregelungen optimal zu regeln. (Die Hydraulikpläne und Bilder sind durch Anklicken vergrößerbar.)

Anlage 1 - Grundausführung

Grundausführung

Eine einfache Zentralheizungsanlage ist in Anlagenbild 1 gezeigt und besteht aus:

  • 1 Heizkreis (HK) als Fußbodenheizung oder Heizkörper in der Ausführung Niedertemperatur oder Standardtemperatur.
  • Kessel (K) mit Öl-, Gas-, oder Elektro Heizmittel
  • Boiler (BW) zur Warmwasserbereitung mit innenliegenden Wärmetauscher oder einen Mantelwärmetauscher.
  • Zentrale Regelung durch den EnergieManager 201x (z.B. 2011 für einen geregelten Heizkreis)

Zur Heizkreisregelung gehören Mischerregelung und Pumpenabschaltlogik mit Sommer/Winter-Automatik. Der Heizkreis wird in der Regel nach der Aussentemperatur geführt. Die Pumpe wird im Sommer durch eine patentierte Restwärmeermittlung vollautomatisch an- und abgeschaltet. Als Option ist ein Raumregler mit Schnellaufheizung verfügbar. Eine Anlage läßt sich auch ohne Mischer betreiben - jedoch mit einigen Nachteilen: Durch die Temperaturschwankung des Kessels beim Ein-und Ausschalten ergeben sich direkt hohe Schwankungen in der Heizkreistemperatur, die Anlage wird lauter (Schläge in der Anlage) und der Kessel schaltet öfters ein und aus. 

Der Kessel wird angeschaltet, wenn entweder der Heizkreis oder der Boiler Wärme anfordert, sonst bleibt er abgeschaltet. Er wird nur so hoch geheizt, wie es die tatsächliche Wärmebedarf - gegeben durch die eingestellte Bedarfstemperatur zur aktuellen Uhrzeit - erfordert (für Gusskessel lässt sich eine Mindesttemperatur einstellen). Je nach Anforderung arbeitet die Boiler (5) oder die Heizungspumpe (3).

Bei vielen Heizungen kommt es zu Beginn der Heizperiode zu erheblichen Störungen des Heizbetriebs weil Pumpen, Ventile und Mischer nach langer Pause festsitzen. Alle EnergieManager-Regler besitzen eine Anti-Blockier-Logik um Festsitzen der Ventile zu vermeiden.

Anlage 2 - Erweiterung auf mehrere Heizkreise

Auf mehrere Heizkreise erweiterte Anlage

Die in Anlagenbild 2 gezeigte Anlage ist eine Erweiterung der obigen Grundanlage auf 3 Heizkreise. Jeder Heizkreis kann individuell einen beliebigen Heizungstyp (Fussboden, Radiatioren) mit Wärme versorgen und besitzt eine voneinander unabhängige Regelung. Für jeden Regelkreis steht eine extra Uhrenfunktion bestehend aus Wochen-, Jahres- und Kurzzeituhrenprogramm zur Verfügung, um die individuellen Soll-Temperatur vorzugeben.

Der Boiler wird automatisch nach den Einstellungen der Uhren aller Heizkreise abgesenkt. Alternativ kann eine eigene Uhr zur individuellen Boilersteuerung verwendet werden.

 

 

Anlage 3 - unterschiedliche Energieerzeuger

Anlage mit anderem Wärmeerzeuger (Therme)

Die im Anlagenbild 3 gezeigte Heizung ist statt eines Kessels mit einer Therme ausgestattet. Ein Therme hat zusätzlich noch eine Pumpe zum Zwangsumlauf des Heizungswassers in der Therme integriert. Die Pumpe der Therme kann sowohl von der Therme intern gesteuert, oder extern durch die Zentralregelung gesteuert werden. Die Therme wird nur eingeschaltet, wenn ein Heizkreis Wärme anfordert.

 

 

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